Mein erstes Mal

Mama Lupo, 2017-09-07

Nach mehreren Wochen, in denen man nur das neue Familienmitglied feiert und ohnehin damit beschäftigt ist, sich selbst und auch die Umgebung an die neue Situation zu gewöhnen, ist Frau natürlich vollkommen beschäftigt und verschwendet keinen Gedanken daran, dass es da vor dem Muttertier-Dasein, auch noch etwas wie Zweisamkeit gab. -UM WEITERZULESEN BITTE DEN TITEL ANKLICKEN

Nein, nicht die beim Stillen, zwischen Windelfurzer und Mama, sondern die mit dem Partner/der Partnerin.

Nachdem mein Spross schon mit einer Schulterspannweite eines Adlers zur Welt kam, was mir einen Dammschnitt bescherte und ich als Sahnehäubchen krank wurde, kam dieses Thema erst nach geraumer Zeit auf. Aber ich merkte, dass mein mir Angetrauter immer öfter enge Kreise um mich zog, wie der weiße Hai, der großes Interesse an seiner Beute zeigt und sie erlegen möchte.

Was früher so selbstverständlich und natürlich war, bereitete nun Verwirrung im Kopf.

Würde alles noch so funktionieren wie davor?

Hatte die Rückbildung wirklich stattgefunden, oder war ich nun auf die Größe eines Babyköpfchens ausgedehnt? Oder noch schlimmer – der Schulterbreite?!

Werde ich Schmerzen haben?

Ja, ist das denn nun überhaupt noch notwendig, wo wir doch schon für Nachwuchs gesorgt hatten!? (*lach!*)

Findet mein Mann mich noch gut?

Als ich mich dann doch darauf einließ, war es genauso aufregend, wie beim allerersten Mal, nur mit mehr Hintergrundwissen :-) Mein Partner jedoch sorgte für entspannte Atmosphäre und in der Vertrautheit verschwanden auch all meine Sorge. Und wie bei fast allen Dingen im Leben – wenn die Anspannung abfällt, beginnt der Spaß!

Also immer dran denken – du bist nicht nur Mama ;)

Bis nächsten Donnerstag!

Eure Kanga Mama Lupo